Das es viele Betrüger bei eBay und im Internet gibt, ist sicherlich nichts Neues. Wie einfach es aber ist, sich als Betrüger zu betätigen und wie teilweise unsere Rechtsprechung dies auch noch unterstützt, das hat mich doch sehr betroffen gemacht.
Unsere ganz persönliche eBay Geschichte fing am 09.06.2008 an. Wir bekamen einen Anruf von einem Herrn W. der, wie er uns erklärte, bei uns ein Bügeleisen über eBay ersteigert hätte. Wir haben Herr W. gebeten uns doch bitte die Unterlagen zu mailen, und tatsächlich hatte ein Betrüger mit den Daten meines Mannes einen Account bei eBay angelegt und dort Bügeleisen verkauft. Mein Mann rief dann über die Hotline bei eBay an und musste dort ein Formular ausfüllen und eine Kopie seines Personalausweises per FAX hin senden. Parallel haben dazu hatte ich den Account des Betrügers aufgerufen und meinen Mann informiert, das dort zum aktuellen Zeitpunkt noch eine Auktion lief und er die Mitarbeiter von eBay bitten sollte, diese zu beenden damit nicht noch jemand Schaden zugefügt wird. Wir sind dann davon ausgegangen, das eBay sich entsprechend und sofort um die Angelegenheit kümmern würde. Aber eBay lies die Auktion ganz normal weiterlaufen und so wurde wieder ein eBay-Käufer geschädigt.
Nach dem Kauf war für uns der eBay-Name erkennbar und wir haben daraufhin den Käufer/in informiert, dass der Account einem Betrüger gehört und dass bitte kein Geld überwiesen werden sollte. Auch haben wir mitgeteilt, dass wir eBay über diesen Missstand informiert hätten und dass sich bitte der Käufer/die Käuferin auch mit eBay in Verbindung setzen sollte.
Dienstag 10.06.2008 es ist 8.00 Uhr morgens und ich schaltete meinen Computer an, loggte mich bei eBay ein. Ich rief den Account des Betrügers über die Mitgliedersuche auf und: ES GAB IHN IMMER NOCH! Aktiv!!!
Wieder ein Anruf von uns bei eBay: Leider hatte dieser Mitarbeiter von dem ganzen Vorfall noch nichts gehört und konnte auch nichts in seiner Datei finden. Mein Mann sagte Ihm, das er extra den Verifizierungsbogen am PC ausgefüllt hatte und dann per Fax an eBay gesendet. Tja, da müsste MANN (Mitarbeiter von eBay) sich noch mal erkundigen. Mein Mann legte daraufhin sehr verärgert auf (was sicherlich gut nachvollziehbar ist). Später stellte sich heraus, das das Fax bei Ebay fehlgeleitet wurde.
Kurz darauf rief uns Herr Z. der Vater der letzten Käuferin an, seine Tochter hatte die Nachricht gelesen und Ihn gebeten mit uns Kontakt aufzunehmen. Leider hatte Sie direkt nach der Auktion den Betrag überwiesen. Ich habe mir von Ihm die Bankverbindung geben lassen und bin dann zur Polizei gefahren.
Das hier bitte gut durch lesen: Bei beleglos erteilten Aufträgen (Onlinebanking) ist das Empfängerinstitut im Gegensatz zu beleghaft (Überweisungsträger in Papierform von der Bank) erteilten Aufträgen nicht zu einem Kontonummer-Namensvergleich verpflichtet. (hier gibt es verschiedene Urteile zum Thema Onlinebanking: z. B. LG Berlin Az. 57 S 116/00 oder LG Bonn Urteil vom 20.04.2007, AZ: 3 O 407/06)
So handelt auch die Postbank bei der das betrügerische Konto geführt wird.
Die Postbank schreibt dazu: Die o.g. Überweisungen wurden uns beleglos übermittelt. Die Gutschriften erfolgten nach der im Datensatz angegebenen Empfängerkontonummer. Die Verantwortung für die richtigen Daten zur Kontonummer und Bankleitzahl trägt in diesem Fall der Auftraggeber. Da Frau S. und Herr H. genau auf das Konto überweisen wollten, das zwecks Erfüllung Ihrer Käuferpflicht zwischen Ihnen und der anderen Vertragspartei vereinbart worden war, ist weder von Ihnen noch ihrer Hausbank versehentlich eine falsche Kontonummer angegeben worden, so dass es sich hier nicht um den Fall einer fehlgeschlagenen Überweisung gehandelt hat.
Jetzt kommt der Punkt an dem vielen klar wird, was Onlinebanking eigentlich heißt: Sobald Sie am PC den Überweisungsträger ausgefüllt haben und diese Überweisung absenden ist Ihr Geld weg.
Dazu aber später noch mehr.
Nun auf dem Bogen, den mein Mann am Montag 09.06.2008 ausfüllen musste steht als erster Satz (was einen auch noch hoffen lässt): Schutz Ihrer Daten auf eBay: Überprüfung Ihrer persönlichen Daten Damit unser Sicherheitsteam schnellstmöglich Ihre persönlichen Daten schützen oder ein missbräuchlich mit Ihren Daten eröffnetes Mitgliedskonto schließen kann, benötigen wir einige persönliche Daten von Ihnen.
Nun, Worte wie schnellstmöglich, heißen für mich eigentlich sofort.
Dienstag später Vormittag:
Aber sofort passierte nichts. Ich bin dann zu unserer Polizeidienststelle gefahren und habe den Vorfall angezeigt. So und nun wird es interessant weil eigentlich gibt es den Identitätsklau (Namensklau) so richtig in unserem Strafrecht nicht. Aber der Tatbestand als solcher ist bei der Polizei bekannt. (Auch dazu gibt es Urteile: BGH, Urteil vom 10. April 2008 I ZR 227/05)
(Die eBay Mitarbeiter versuchen so zu tun als wäre es das Erstemal). Nach auf Aufnahme der Strafanzeige gegen Unbekannt, haben der Polizeibeamte und ich bei der Postbank in Ffm unter der Tel. 069 – 99 99 20 09 angerufen und uns dann informiert wie es möglich ist, ein Konto zu eröffnen auf den Namen meines Mannes? Nun die Dame erklärte uns, dass das Konto nicht auf den Namen meines Mannes geführt wird und dass dort auch Zahlungen eingehen für unterschiedliche Personen. Der Polizeibeamte bat die Dame das Konto bitte als Betrugskonto zu melden und teilte Ihr das Aktenzeichen unserer Anzeige mit. Dann kam uns die Idee ob es evtl. noch mehr Geschädigte gibt und wir haben direkt noch auf der Wache eBay aufgerufen und über gelaufene Auktionen gesehen, das insgesamt 7 mal das gleiche Bügeleisen verkauft wurde.
Ich bin dann nach Hause gefahren und habe wieder den Account aufgerufen er war immer noch aktiv, ich habe alle Käufer angeschrieben über die Funktion: Mit einem Mitglied Kontakt aufnehmen.
eBay hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt weder bei uns noch bei den 7 Käufern gemeldet und auch der Account war immer noch offen.
Ich hatte dann noch mal am späten Nachmittag bei eBay angerufen und das Aktenzeichen mitgeteilt aber wieder wusste man von nichts. Das zum Thema: ”schnellstmöglich”.
Abends trafen dann einige Mails von den Käufern ein, die ich gebeten hatte sich mit uns oder der Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Keiner hatte von eBay eine Information erhalten, dass es sich bei der Auktion und dem Account um einen Betrüger gehandelt hat. (Was man darüber denken kann … überlasse ich Ihnen selbst).
Ich habe dann im Internet angefangen zum Thema Postbank-Betrug und eBay zu recherchieren und bin auch sehr schnell fündig geworden. Eigentlich hat schon jedes Magazin/Zeitung ob Chip, c’t, Bild-Computerbild, Spiegel, Focus und andere über das Thema berichtet. Auch sehr interessant im Forum bei eBay selbst finden Sie Informationen zum Thema eBay und Postbankbetrug. Dort fand ich auch das in unserem Fall von dem Betrüger benutzte Konto. Der Eintrag war vom 20. Januar 2008. Also muss das Konto schon seit Januar bei der Postbank als Betrügerkonto bekannt sein, sollte man denken. Und, würde ich mal so weiter denken, müsste doch sicherlich der Eine oder Andere eBay und die Postbank informiert haben über diese Bankverbindung. Sagt das Ganze doch aus, das es möglich ist, sich mehrere Accounts mit nur einer Bankverbindung zu machen und diese Accounts haben auch noch unterschiedliche Namen. (Das wieder mal zum Thema Sicherheit) Und wie einfach man eine Mailadresse bekommen kann …
Jetzt kommen wir zum Mittwoch 11.06.2008
Es ist wieder 8.00 Uhr morgens und ich schalte meinen PC ein und rufe den Betrüger Account auf … tatsächlich es gibt ihn immer noch und es sind auch wieder 5 neue Auktionen eingestellt worden. Fünf, 5 Bügeleisen der Marke Philips GC8280/02 Bügelstation, für 89,00 Euro Anfangsgebot.
Da fällt uns doch wieder das Wort: ”schnellstmöglich” ein. Immerhin war ich schon in der Lage gewesen und hatte alle Käufer benachrichtigen können, über Kontakt mit einem Mitglied aufnehmen. Für eBay wäre es ein leichtes gewesen die Käufer zu informieren. Insgesamt hatten drei Käufer leider per online überwiesen. Bei einer Käuferin ist es dadurch, dass wir zeitnah informieren konnten und der Betrag noch nicht bei der Postbank wertgestellt war möglich gewesen, das Geld zurück zu holen.
Das Geld der beiden anderen Damen wurde am 10.06.2008 wertgestellt und die Aussage der Postbank dazu ist: Bei beleglos erteilten Aufträgen ist das Empfängerinstitut im Gegensatz zu beleghaft erteilten Aufträgen nicht zu einem Kontonummer-Namensvergleich verpflichtet (z. B. Landgericht Berlin Az. 57 S 116/00). Weiter im Text der Postbank: Um sich vor eBay -Betrügern zu schützen, hat jeder Kunde von eBay die Möglichkeit, den Treuhandservice zu nutzen. Bei diesem Service wird sichergestellt, dass der überwiesene Betrag erst an den Verkäufer weitergeleitet wird, wenn die positive Rückmeldung des Käufers erfolgt ist.
Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass Überweisungen zu eBay-Käufen einen Kaufvertragspartner in Eigenverantwortung erfolgen.
Ende Postbank.
Klar kann man da sagen: Wenn Du bei eBay kaufst und dich einer abzockt, selbst Schuld.
Aber suggeriert uns eBay nicht im Fernsehen und im Radio mit drei, zwei, eins Deins und all den Berichten von Sicherheit das es eine Sicherheit bei eBay gibt. Und es gibt doch auch den Käuferschutz!!! Achtung der wurde geändert und ist jetzt nur noch bei Paypal-Zahlungen wirksam und auch da …. schwieriges Thema. Übrigens gibt es da einen sehr guten Artikel in der aktuellen c’t!!!
Und auch so in unserem Fall wurde mit der sauberen Adresse von uns den Käufern vorgegaukelt, das es sich um einen seriösen Verkäufer handelt. Die beiden Käuferinnen haben mir bestätigt, das Sie sich absolut sicher gefüllt hätten, als Sie die Adressdaten von meinem Mann gegooglet hätten und dort seine Identität gefunden und auch alles andere. Pseudo-Sicherheit auf die die Betrüger bauen und die von eBay nicht verhindert wird. Sie sehen, es müssen nur ein paar Dinge funktionieren und schon rollt der Rubel und zwar für eBay, die Postbank und auch für den Betrüger. eBay sagt, dass nur die Plattform zur Verfügung gestellt wird. Und eigentlich der Handel sicher wäre und eBay auch bemüht wäre … weitere Aussagen von eBay bisher keine. Schade eigentlich. Nun die Postbank hat das Online-Urteil und der/die Betrüger bekommen solange das Geld bis endlich ein Staatsanwalt das Konto dicht macht.
Um diese Art von Betrug zu verhindern müssten von Seiten eBay immer als Anmeldevoraussetzung das Postidentverfahren, zur Anmeldung ein Zertifizierungscode und ein Abgleich der Bankverbindung stattfinden. Evtl. wäre es auch ratsam eine Zustimmung der Schufa zu verlangen. Das würde den einen oder anderen Betrüger abhalten. (Aber es gibt ja auch noch die Hacker, die Pishingmails und vieles andere).
Also Sicherheit im Internet gibt es nicht.
Ich hatte mir zwischenzeitlich von unserem Anwalt und guten Freund Martin Lubda von den LEGS in Düsseldorf (u. a. Fachanwalt für Bankenrecht) die entsprechenden Urteile aus der Juris (Datenbank für Juristen) geben lassen und mich in die Thematik eingelesen. Tja, manche Urteile unterstützen fast noch den Betrug würde ich mal so denken.
Aber zurück zu eBay, Sie können mir sicherlich glauben wie überrascht ich war als ich diese 5 Auktionen auf meinem Bildschirm sah. Und ich war ja nun schon einiges gewohnt von eBay.
Also wieder der Griff zum Telefon und diesmal über eine andere Telefonnummer die nicht ganz so teuer ist (übrigens eine Unverschämtheit, das man auch noch für diese Hotline zahlen muss).
Also die Mitarbeiterin versucht mich erstmal wieder abzuwimmeln und auf eine andere Leitung umzudirigieren. Ich habe Ihr dann einen ganz klaren Satz gesagt: Wenn sie mich heute Abend im RTL oder in einer anderen Sendung sehen wollen und ich über eBay und das was bisher passiert ist und wie eBay sich hier verhält …und noch den Betrug unterstützt, in dem 5 weitere Auktionen eingestellt werden können….
Plötzlich hatte ich ein Ohr zur Verfügung. Ich erzählte der Mitarbeiterin also die ganze Geschichte und das ich bei meinen Recherchen auch noch einen zweiten Account gefunden hatte der auch wieder auf unseren Namen lautete und ich Sie doch bitten wollte, nun endlich aktiv zu werden. Dies wurde mir versprochen und auch an Rückruf der Sicherheitsabteilung avisiert. Nun anscheinend haben die Mitarbeiter ein sehr kleines Gedächtnis oder aber haben mit so vielen Betrugsfällen zu tun, jedenfalls es passierte nichts.
Nun nach einer kleinen Mittagspause habe ich dann wieder nachgesehen und der zweite Account auf den ich bei meiner Recherche gestoßen war, war durch eBay beendet worden. Der Account auf dem die fünf Auktionen liefen war immer noch aktiv.
Wieder ein Anruf und wieder eine neue Mitarbeiterin, wieder wurde mir gesagt, dass sich die Sicherheitsabteilung darum kümmern würde und zwar … “schnellstmöglich” …. Nun auf diese Aussage wollte und konnte ich mich nicht verlassen und hatte auch schon mit ein paar Fernsehsender Kontakt aufgenommen. Das erzählte ich der Mitarbeiterin, auch das es bei dem Sender ein sehr großes Interesse an dieser Geschichte gäbe. Nun hatte ich das Zauberwort (Fernsehen und Zeitung) gefunden welches bei eBay etwas bewirkt, und zwar das man sich …”schnellstmöglich”… kümmern würde.
In der Zwischenzeit hatte ich von dem Auktionen und den neu eingestellten Auktionen Screenshots angefertigt den es gilt sichert die Beweislage. eBay löscht ganz schnell alles aus dem System und Ihr steht dann ohne da. Tatsächlich war es mir dann gelungen am 11.06.2008 um die Mittagszeit die Löschung des zweiten und aktiven Accounts bei eBay zu erreichen. Parallel dazu hatte der Vater Herr Z. der letzten Käuferin ein Journalist sich auch mit der Presseabteilung von eBay und auch mit der Presseabteilung von der Postbank in Verbindung gesetzt. So wurde der Druck den wir ausüben konnten noch größer.
In der Zwischenzeit hatten mir die meisten Käufer Ihren Mailverkehr und Daten zur Verfügung gestellt.
Durch eine Käuferin war es uns sogar möglich mit dem Betrüger einen Mailverkehr aufzubauen. (Ganz ehrlich es war bzw. ist auch richtig spannend, so ein bisschen Krimi life). In den darauffolgenden Tagen gab es auch einen sehr interessanten Bericht: Die WISO-Dokumentation zeigt die Fallstricke und Probleme rund um eBay, liefert auch den Service und die Hintergründe, wie man als Käufer oder Verkäufer erfolgreich und sicher im Internet handelt.
Die eBay-Falle
Ein Auktionshaus, die Gauner und die Opfer
Eine WISO-Dokumentation
Montag, 16. Juni 2008 um 19.25 Uhr
Nun wurde ich aktiv und setzte mich mit unseren Lokalsender dem WDR in Verbindung. Beim WDR hatten die Damen und Herren sofort ein reges Interesse und wir verabredeten uns für den 19.06.2008 zum Dreh. Ich informierte wieder alle Käufer aus der vorherigen Auktion und teilte allen mit, dass ich nun mit dem WDR zum Thema Ebay und Identitätsklau einen Beitrag drehen würde.
Wir haben dann für die Aktuelle Stunde gedreht. Und wahrscheinlich werden wir noch mal im Juli einen weiteren Bericht machen. Weil eBay bis zum Sendebeitrag noch keine Aussage gemacht hatte. (Ist wohl viel zu tun). Den Link: http://tinyurl.com/5gwh8u habe ich sofern die Käufer den Bericht nicht am Abend sehen konnten an alle verteilt. Es war sehr nett was ich an Mails zurück bekam, auch wenn das Thema doch ein sehr … ist.
In der Zwischenzeit hatte ich auch den Link an die Postbank – Pressebüro weitergeleitet weil man auf meine bisherigen Mails nicht geantwortet hatte, wo ich doch gebeten hatte den beiden Damen Ihr Geld wieder zurück zu überweisen, weil wir doch schon am Dienstag den 10.06.2008 mit der Polizei angerufen hätten und es müsste doch bekannt sein, das es sich bei dem Konto um ein Konto eines oder vielleicht auch mehrerer Betrüger handelt. Naja die Aussage der Postbank steht ja weiter oben im Text. (Nun dürfen Sie wieder frei denken ….. das ist erlaubt). Und da fällt mir wieder ein, dass dieses Konto ja schon im Januar am 20. 2008 im Forum von eBay erwähnt wird. Vielleicht, es wäre ja möglich, ist da schon mal eine Anzeige erstattet worden, aber wo? Und von wem? Und ist da schon ein Staatsanwalt dran?
Und was passiert eigentlich mit dem Geld wenn ein Staatsanwalt das Konto eingefroren hat und danach. Können dann die betrogenen Käufer wieder auf Ihr Geld hoffen?
Ich habe also noch einige Fragen zu klären.
Natürlich habe ich den Link auch an das Pressebüro von eBay geschickt.
Von dort kam zurück:
Sie haben am 20. Juni einen Link
(http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/index.xml) an unsere Presseabteilung gesendet.
Leider ist für uns nicht nachvollziehbar, was Sie uns damit sagen möchten. Bitte stellen Sie Ihre Anfrage erneut und konkretisiert an folgende Anschrift:
Bitte senden Sie keine Anlagen per E-Mail. Alle Dateianhänge werden aus Sicherheitsgründen (Virusgefahr) von unserer Firewall geblockt.
Mit freundlichen Grüssen
Die Anschrift und den Namen habe ich erstmal raus gelöscht.
Am 24.06.2008 habe ich bei einer Veranstaltung sehr viele, sehr gute und hilfsbereite Journalisten kennengelernt und wir haben uns zu einem weiteren Interview mit der Welt am Sonntag entschlossen.
Vielleicht fragt sich der ein oder andere warum ich das tue. Die Antwort ist ganz einfach, weil dieser Identitätsklau jedem passieren kann, weil Ihnen eine Pseudosicherheit vorgegaukelt wird, die es nicht gibt und weil Sie, wenn Sie in diese Falle getappt sind weder von eBay noch von anderer Seite, sprich in diesem Fall der Postbank etwas erwarten können.
Nun ich versuche zu erreichen, dass wir sehr viel Aufmerksamkeit für dieses Thema bekommen und das es hoffentlich hilft, den einen oder anderen Betrug zu verhindern. Viele Menschen in unserem Umfeld wussten nicht von der Rechtsprechung bezüglich des Onlineurteils. Und gerade hier ist es möglich sehr viel Geld zu verlieren. Vielleicht erreichen wir und ich hoffe, das sich viele Betroffene anschließen, das dass Recht und die Gerechtigkeit wieder auf der Seite der Betrogenen ist. Opferschutz vor Täterschutz!!!!
Ich würde mich freuen, wenn ich auch weiterhin die Unterstützung des WDR Herrn Torsten Risch, , RTL Frau Malsbender, SAT1 Frau Ina Schütz und auch der Journalisten der Bild Zeitung Herrn Vogt und Herrn Eilert und der Welt am Sonntag Frau Nina Trentmann und Herrn Dr. Willi Keinhorst, sowie von Herrn Christian Herrendorf von der Rheinischen Post, und Frau JohannaRus und Herrn Fine von der Antenne Düsseldorf hätte. So glaube ich immer noch, das man mit einem Stein viele Steine ins rollen bringen kann. Wenn ich Sie, die hoffentlich zahlreichen Leser bitten dürfte, Ihre Freunde und Familien, Arbeitskollegen, Sportfreunde und … zu informieren wären wir schon wieder ein gutes Stück weiter.
Ich danke Ihnen schon jetzt von Herzen und hoffe, auch für die beiden sehr netten Damen, das wir noch irgendeinen Weg finden, das dass Geld doch noch von der Postbank zurückgezahlt wird.
Sagen Sie es bitte weiter und helfen Sie sich und andere zu schützen. Diese ist keine Rechtsbelehrung und soll denen helfen die betrogen wurden und vermeiden das andere betrogen werden. Ich danke Ihnen von Herzen.
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